Kursinfo Erwachsene

Vielseitiger Tae Kwon Do-Kurs mit dem Schwerpunkt auf Technik-Training und dessen Anwendungen wie Selbstverteidigung, Bruchtest und Kampf.

Es kommen verschiedene Schlagpolster, Weichbodenmatten, Bodenturnmatten, und das AirTrack zum Einsatz. Grätsche und Spagat brauchen Zeit, daher Dehnen wir bei jedem Training. Punktgenaues Treffen wird durch Bruchtest perfektioniert, effektive Selbstverteidigungstechniken ohne überflüssige Bewegungen, Kampf und Sparring traditionell mit vielen Fußtechniken (WTF Tae Kwon Do) aber auch zwischendurch mit Boxhandschuhen (wie ITF Tae Kwon Do oder Kickboxen). Pratzentraining, Formenlauf, Konditionstraining, Fitnessübungen, Seminare, Exkurse, Gurtprüfungen, Vorführungen und Meisterschaften ergänzen das Programm.

Beim TKD gibt es, je nach Grad verschiedenfarbige Gurte. Die Gurtprüfungen werden vom koreanischen Großmeister Chung abgenommen: www.sport-koblenz.de. Weißer TKD-Anzug und Schutzausrüstung sind Pflicht (siehe Informationen bei Häufig gestellte Fragen). Stolz sind wir auf einen hohen Frauenanteil, viele Videos vom Kurs sind hier zu sehen.

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Bei uns sind manchmal mehr Mädels als Jungs. Das ist selten beim Kampfsport.
Gruppenfoto von links nach rechts: Ben, Nathalie, Chris, Patrick, Karina, Yannik, Thang, Eddi, Bao, Carolin, Alex, Yun, Maxi, Sandro, Markus, Michel, Lena, Nikki.
Hier die Galerie Training 19.

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Inhalt des abwechslungsreichen Trainings:
  • Techniktraining, Pratzentraining (primär Fußtechniken, Dreh- und Sprungtechniken)
  • Praktische Selbstverteidigung (mit Tae Kwon Do, Jeet Kune Do, Ninjutsu, WingTsun und Militär-Nahkampf Elementen)
  • Kampf und Sparring (nach Absprache mit oder ohne Kontakt)
  • Fußfangen Kampf (Bal chapki kyorugi)
  • Dehnübungen, Stretching (z.B. Grätsche, Spagat)
  • Bruchtest und Abhärtung (Übungsbrett, Fichtenholz, Porenbeton-Steine, Kokosnuss)
  • Konditionstraining mit Kampfübungen
  • Fitnessübungen (z.B. Sit ups, Liegestütze)
  • Formenlauf (Poomse)
  • Turnelemente (z.B. Flick Flack, Flick up, Radwende, Salti)
  • Gruppenspiele
  • Theorie in Form von Voträgen

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Schwerpunkte an den Wochentagen:

  • Dienstags findet Techniktraining & Grundlagentraining statt. “Ein bisschen von allem” könnte man das Training auch nennen. Im Vordergrund steht eine möglichst hohe Wiederholungszahl der Techniken. Da das Training konditionell orientiert ist, eignet sich dieser Tag zum Auspowern. Wir beginnen mit dem obligatorischen Aufwärmprogramm mit anschließender partnerweise Dehnung an der Wand. Es folgen mehrere Runden Techniktraining/Pratzentraining mit Liegestützen, Situps, Kniebeugen und Streching in den Pausen. Hierbei gibt es nur wenig Vorgaben, denn die Techniken sollen frei gewählt und partnerweise selbständig trainiert werden. So soll jeder seine Lieblingstechniken herausfinden und diese durch ständige Wiederholung perfektionieren. Nach diesem anstrengenden Teil folgt die kurze, ruhigere Poomse Phase. Im Vordergrund steht ein zügiges und selbständiges Laufen der Formen entweder alleine oder in Gruppen gleicher Gurtfarbe. Danach folgt Einschrittkamp/Dreischrittkampf/Selbstverteidigung und manchmal kurz Bruchtest. Zum Schluss wird nochmal richtig Gas gegeben: Westen an und im Rotationsprinzip partnerweise drei Fußtechniken hin und her. Nach jeder Runde “eins nach links” und einen neuen Partner. In den letzten Runden darf man sich seinen Wunschpartner aussuchen und selber wählen, ob man drei Fusstechniken hin und her oder einen lockeren Kampf machen möchte. Die Theorie/Fachbegriffe werden immer wieder zwischendurch angesprochen und kurz erklärt. Es wird dabei vor allem viel Wert auf das “Do”=Lebensweg gelegt und die Tae Kwon Do Tugenden wie beispielsweise Disziplin, Höflichkeit und Respekt vermittelt. Kleine Spiele zwischendurch lockern das Training auf. Das Training schließt mit einer gemeinsamen kurzen Gymnastik ab.
  • Donnerstags findet Techniktraining & Grundlagentraining statt. Ein ruhigeres Training, damit der Körper keine lange Erholungsphase benötigt, denn ein Tag später ist direkt Kampftraining. Donnerstags heisst es viel Zeit für die Details. Wir suchen uns Schwerpunkte aus und schauen dann ganz genau hinter die Techniken. Dieser Tag eignet sich für Prüfungsstoff und Formenlauf. Wir beginnen mit dem obligatorischen Aufwärmprogramm, gefolgt von einer Runde Techniktraining/Pratzentraining. Einschrittkampf/Dreischrittkampf und Formenlauf ergänzen das Programm. Auch die Fachbegriffe werden erlernt, mit dem Ziel die Formen komplett mit Namen zu durchlaufen. Zum Schluß wieder 3 Fusstechniken hin und her, sowie ne Runde Kampf.
  • Freitags findet Bal chapki Kampftraining statt. Auspowern und Fighten steht im Vordergrund. Wir beginnen mit dem obligatorischen Aufwärmprogramm und ziehen uns direkt die gesamte Schutzausrüstung an. Dann stretchen wir an der Wand und der Balettstange und üben langsame, saubere Kicks. Danach kurz Selbstverteidigung um auf Betriebstemperatur zu kommen und dann der beliebte Bal chapki kyorugi (Fußfangen Kampf) Runde 1. Wenn wir dann so richtig warm sind, wird der Standboxsack mit Dreh- und Sprungkicks umgenietet und dann auf zur Bal chapki Kampfrunde 2. Ein sehr einfaches Konzept das die Praxis und den Spaßfaktor hervorheben soll. Nichts ist konditionell anspruchsvoller und für viele das absolute Lieblingstraining. Auch für Anfänger geeignet.
  • Anmerkung: Alle möglichen Trainingsmaterialien wie beispielsweise Mitts, Standboxsack, Kampfwesten kommen abwechselnd zum Einsatz. Auch die kurzen Vorträge, bei denen man immer etwas neues lernt finden zwischendurch statt. Wenn eine Gurtprüfung ansteht wird etwas mehr Zeit für die Übung der Formen aufgewendet, nach einer Prüfung geht der Actionfactor wieder rauf und wir fighten mehr. Da wir es alle so lieben, machen wir manchmal ein “Freitags”-Kampftraining an einem Dienstag oder Donnerstag.

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Was ist bei uns anders, als bei den meisten Tae Kwon Do Vereinen?

Unser Training ist ungewöhnlich abwechslungreich und wir behandeln mehr Themen als in anderen Tae Kwon Do Vereinen. Bei uns kommt es vor allem auf die Praxis und die Anwendungen wie Kampf, Selbstverteidigung und Bruchtest an und natürlich der Spaßfaktor. Wir praktizieren WTF Tae Kwon Do (World Taekwondo Federation), das olympische und am meisten verbreitete TKD aus Südkorea. Es gibt auch noch ITF TKD (International Taekwondo Federation) aus Nordkorea, welches dem Kickboxen sehr ähnelt. Ein weiteres TKD nennt sich traditionelles TKD, welches gänzlich ohne Kontakt praktiziert wird. Bei unserem WTF TKD wird mit Kampfweste gekämpft und nur der Fuß darf zum Kopf, bei Wettkämpfen wird dann mit Vollkontakt gekämpft. Beim ITF TKD trägt man keine Kampfweste aber dafür Boxhandschuhe und man darf auch zum Kopf schlagen, bei Meisterschaften wird Semikontakt praktiziert. ITF TKD ist wie Kickboxen, nur das man keine Lowkicks einsetzen darf. Beim traditionellen TKD werden sämtliche Kampfübungen kontaktfrei absolviert, Wettkämpfe sind daher entbehrlich.

Disziplinen wie die Selbstverteidigung und der Bruchtest haben sehr hohe Priorität. In manchen Verienen wird Bruchtest nie geübt, sondern nur bei der Gurtprüfung verlangt. Wir machen immer wieder zwischendurch Bruchtest und üben an Mitts, Brettern und Medizinbällen. Für höhere Gurtgrade kommt der Porenbetonbruchtest hinzu (siehe unsere Videos). Wer Bruchtest nicht regelmäßig übt und abhärtung betreibt, wird sich bei harten Materialien verletzen.

Unsere Selbstverteidigung ist keine reine Tae Kwon Do Selbstverteidigung, sondern eine Eigenentwicklung aus verschiedenen Kampfsportarten. In unserem Kurs mischen wir Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten, denn bei der Selbstverteidigung soll man alles machen, was dazu dient sich selbst zu verteidigen. Alles was funktioniert ist erlaubt, ganz egal woher es kommt. Hauptsache einfach, effektiv und wirkungsvoll. Dazu lernen wir Grundkenntnisse der vitalen Körperpunkte. Diese Schwachstellen werden auch Kupso-, Atemi- oder Akupunkturpunkte genannt. Natürlich immer unter Berücksichtigung des Notwehrparagraphen. Wir programmieren nur wenige Bewegungsabläufe ein, die jeder für sich individuell anpassen kann. Diese Abläufe wiederholen wir bei jedem Training.

Unser Einschrittkampf ist ebenfalls anders als in den meisten Vereinen. Wir wählen hier Techniken, die auf die Selbstverteidigung zugeschnitten sind und möglichst einfach aber effektiv sind. Eine Abwehr, ein Schlag/Tritt – dann muss alles erledigt sein. So machen wir Einschrittkampf.

Unser Kampftraining ist ebenfalls eine Eigenentwicklung, das sogenannte Bal chapki Kampftraining. Der normale Kampf ist einer gegen einen. Wir machen daraus das Kampfspiel “Fußfangen” (=Bal chapki). In der Gruppe wird spielerisch mit viel Spaß das Kämpfen erlernt und man kann sich seine Gegener aussuchen, wenn man der Fänger ist. Eine Beschreibung vom Bal chapki kyorugi ist hier.

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Zeit:
Dienstags 20-21:30 Uhr:  Technik, Grundlagen
Donnerstags 20-21:30 Uhr:  Technik, Grundlagen
Freitags 20-21:30 Uhr:  Kampf

Ort:
Universität Koblenz
Campus Koblenz-Metternich
Universitätsstraße 1
56072 Koblenz
Gebäude H, Turnhalle

Gebühr:
8€/Monat für Studenten
15€/Monat für alle anderen
Der Beitrag wird alle 3 Monate an den AHS der Uni Koblenz überwiesen.

Trainer/Kontakt:
Michel - Portrait Tae Kwon Do 01
Großmeister Michel Pougin
Handy: 0176-70838879 (keine SMS)
E-Mail: mail@taekwondo-koblenz.de